Karamatic: „Borussia hat einzigartige Fans“
Marko Karamatic blickt seinem ersten Duell als Trainer unserer SGDK gegen die alte Liebe entgegen: Er hatte den SC Borussia Fulda von der A-Liga in die Kreisoberliga geführt und in der Vorsaison mit Pece Bosevski auch den Grundstein gelegt, dass der Traditionsverein in die Gruppenliga zurückkehren konnte. Vor dem Punktspiel in der Johannisau äußert sich unser Coach zum Gegner.

Marko Karamatic kehrt zurück zum SC Borussia Fulda: Es wird ein besonderes Spiel für unseren Trainer, denn mit dem Verein verbinde er noch viele Freundschaften: „Allen voran mit Oliver Hasenauer, den ich über 20 Jahre kenne. Ich war 4,5 Jahre in Fulda als Trainer tätig und habe dort viele schöne Erlebnisse gesammelt und Momente erlebt“. Selbstverständlich freute er sich auch, dass die „Vorarbeit“ in der vergangenen Saison Früchte getragen hatte und der SCB in die Gruppenliga aufsteigen konnte. So kommt es nun zum ersten Wiedersehen.
Karamatic blickt auf eine „schöne Zeit“ zurück. Mannschaft, Trainerteam, Verein und Fans hätten in Fulda „wie eine Familie zusammengearbeitet“ und damit den Neuanfang bewältigt: Nach dem Rückzug aus der Hessenliga ging es in der A-Liga los, mit ganz anderen finanziellen Mitteln, als in den Jahrzehnten zuvor. „Man war die Nummer eins in Fulda. Aber die Umstände haben uns auch zusammengeschweißt, wir waren alle fast täglich im Austausch“. Mit der Zeit kam der Erfolg zurück, unter Karamatic als Trainer ging es Schritt für Schritt wieder nach vorne – trotz aller Widrigkeiten. Auch die Borussen-Fans blieben dem Verein treu: „Sie waren immer da. Es gab immer einen kleinen Stamm, auch in den schwierigen Zeiten. Diese Fans haben den Verein zu etwas Besonderem gemacht und auch in der A-Liga war das einzigartig“, sagt der Ex-Coach.
Dennoch geht es für unsere SGDK nicht nur darum, das Spiel in Fulda als Erlebnis zu sehen – sondern vor allem als Chance, den ersten Dreier im Abstiegskampf einzufahren: „Die Jungs sollen es trotzdem genießen, weil es für jeden Fußballer eine schöne Sache ist, gegen Borussia zu spielen. Andererseits wollen wir gerne den Sieg holen. Wir gehen es aber ohne Druck, gewinnen zu müssen, an, denn das führt meistens dazu, dass die eigene Leistung darunter leidet“. Das Trainerteam erwartet mutigen Fußball, und dass jeder alles auf dem Platz gibt: „Und wenn wir konzentriert und fokussiert agieren, positiv bleiben und daran glauben, ist auf jeden Fall etwas möglich“, so Karamatic, der es selbst vorleben möchte: „Ich werde akribisch weiterarbeiten und bin davon überzeugt, dass uns sehr bald gemeinsam ein Sieg gelingen wird“.

Zum Interview von torgranate.de:
Karamatic im Duell mit der alten Liebe: Werden alles reinhauen
