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Blitz-Tore und kreative Freistöße

SGDK – VfL Philippsthal 4:1 (0:0)

Voll im Flow: Unsere SGDK legte am siebten Spieltag der KOL Nord nach und feierte einen 4:1 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Philippsthal. Dabei gab es durchaus Parallelen zum Sieg neun Tage zuvor gegen Jossatal – nicht nur das Ergebnis war dasselbe.

Das Freistoß-Sondertraining hat sich ausgezahlt: Zwei Tore resultierten gegen Philippsthal nach Standards.

Wie schon beim vorigen Heimspiel war die erste Hälfte nicht die beste von unserer Mannschaft, die zwar mit einem Pfostentreffer nach rund einer Minute startete und offensiv begann, danach aber nicht mehr unbedingt gefährlich wurde. Ben Hilpert gab noch einen Warnschuss ab, aber zu zentral auf den Torhüter (8.), Levin Baumgarts Versuche gingen knapp vorbei, danach übernahm dann mehr und mehr der Gegner: Zunächst musste Cedric Hohmann stark gegen Weber parieren (25.), der halblinks frei war, dann hielt unser Keeper nochmal stark gegen Oeste (35.). Eine weitere Doppelchance vergab der VfL nach einem Freistoß und bekam den Ball im Gestocher nicht über die Linie (39.), vor der Pause scheiterte nochmal Weber an Hohmann. Vorne ging bei uns nicht mehr viel: Eine Flanke von Ben auf Leo Käsmann war zu hoch (31.), sonst wäre es gefährlich geworden, und auch das Fallrückzieher-Kunststück von Levin vereitelte der Gäste-Torhüter (37.).

Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild: Was ist das beste Mittel, um nicht in einen Konter zu laufen? Richtig: Vorne die Dinger zu machen! Zwei Blitz-Tore von Leo Käsmann und Marlon Weitz nach guten Angriffen brachten uns auf die Siegerstraße, und damit war es nicht genug. Ein Vorstoß nach dem anderen rollte aufs Philippsthaler Tor, bei den weiteren Treffern zeigte sich dann außerdem die Kreativität unserer Jungs: Drei Mann versammelten sich zu den Freistößen um den Strafraum herum – den ersten versenkte Lasse Mohr über die Mauer, den zweiten chippte Levin Baumgart auf Constantin Pabst, der den Ball über die Linie drückte. Die nächsten Gegner haben gesehen: Wir können es direkt und indirekt, und lassen uns fürs nächste Mal wieder etwas Neues einfallen!

Hintenraus war der VfL nach einer Gelb-Roten Karte sogar noch in Unterzahl, kam nach einer Ecke aber trotzdem zum Ehrentreffer. Vorne gab es noch weitere Chancen, für deutlichere Verhältnisse zu sorgen: Fast hätte Leo Käsmann noch eine dritte Freistoßvariante gekrönt (74.), auch Levin, Ben Jonas Strube vergaben nochmal gute Möglichkeiten.

SGDK: Cedric Hohmann; Lasse Mohr, Jonas Hofmann (65. Kevin Pachowski), Levin Baumgart (C) (82. Marc Andre Lange), Constantin Pabst, Marius Biel (82. Sebastian Trost), Leonhard Käsmann (78. Leopold Hornung), Marlon Weitz (65. Jonas Dzinic), Jonas Strube, Luca Abel, Ben Hilpert.

VfL Philippsthal: Anthony Hofmann; Joshua Weitz, Fabien Niebling, Marius Ruppel, Till Bapistella, Andre Zimmermann, Thorben Nabitz (54. Till Nabitz), Tum Ruch, Julian Oeste, Dennis Schneider (66. Frederik Hofmann), Niklas Weber.

Tore: 1:0 Leonhard Käsmann (47.), 2:0 Marlon Weitz (49.), 3:0 Lasse Mohr (54.), 4:0 Constantin Pabst (61.), 4:1 Till Nabitz (79.)

Zuschauer: 190

Gelb-Rote Karte: Fabien Niebling (Philippsthal, 74.)

Die weiteren Ergebnisse:
Wölf – Praforst 1:2
Friedewald/Ausbach – Hohe Luft  – abgebrochen
Haunetal – Hünfeld II 0:1
Großentaft – Rotenburg/Lispenhausen 5.1
Hohe Luft – Kiebitzgrund/Rothenkirchen  – abgesagt
Wölf – Großentaft 2:1
Weiterode – Praforst 4:4
Eiterfeld/Leimbach II – Rotenburg/Lispenhausen 0:2
Friedewald/Ausbach – Steinbach II 1:1
Jossatal – Bebra 1:5