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Drei-Klassen-Unterschied

Im Kreispokal Lauterbach/Hünfeld war für unsere SGDK auch in dieser Saison wieder nach einem Spiel Endstation. Allerdings – und so viel war klar – hätte es gegen den Titelfavoriten Hünfelder SV eine absolute Sensation gebraucht. Am Ende war die 0:11 (0:6)-Heimpleite am Dienstagabend leider völlig verdient – aber auch kein Anlass, Trübsal zu blasen.

Der HSV war mit voller Kapelle angetreten, nahm das Spiel total ernst und ging 90 Minuten hohes Tempo, wie es wohl auch so manchem Team in Hessens Beletage Probleme machen dürfte. Das Ergebnis sagte am Ende alles aus, unsere SGDK war über das gesamte Spiel gnadenlos unterlegen, nur beim Stand von 0:1 gab es mal ein, zwei Kontergelegenheiten und Standards, die aber nicht den Ehrentreffer brachten. Doch selbst zu dieser frühen Phase im Spiel hätte es schon 0:4 stehen können…

Gerade Jemal Kassa, der schon einmal in Hünfeld war und diesen Sommer aus Gießen zurückkehrte, machte seinem Spitznamen in der Presse als „Zaubermaus“ alle Ehre. Wendig, dribbelstark – der HSV war gefühlt ein Mann mehr auf dem Platz durch den kleinen Wusel. Drei Tore schenkte er unserer SGDK in einer Halbzeit ein und ließ die Defensive im Regen stehen. Womöglich der vielleicht beste Fußballer, der in der Vergangenheit in Dittlofrod seine Künste zeigte…

Dass es hintenraus auch zweistellig wurde, soll nur Makulatur sein: Unsere Jungs gaben sich nicht auf, kämpften, holten raus, was möglich war. Keiner ließ einen Gegenspieler in blau und weiß absichtlich durch, dennoch wurden die Qualitätsunterschiede deutlich. Letztlich war das nicht der Gegner, mit dem wir uns messen müssen, und nach dem Aus im Kreispokal können wir uns voll und ganz auf die anstehende KOL-Saison konzentrieren.

Wir bedanken uns beim HSV für das Pokal-Derby und wünschen den Hünfeldern viel Erfolg in der Hessenliga-Saison!

SGDK: Cedric Hohmann (46. Moritz Hofmann); Marc Andre Lange, Lasse Mohr (46. Sebastian Trost), Jonas Hofmann, Levin Baumgart, Constantin Pabst, Marius Biel, Leonhard Käsmann (46. Kevin Pachowski), Marlon Weitz, Jonas Strube, Ben Hilpert.

Hünfelder SV: Andrei-Manuel Boureanu; Leon Zöll, Marcel Dücker, Max Vogler, Petr Paliatka jr., Maximilian Fröhlich, Bartosz Witkowski, Jonas Simon, Aaron Gadermann, Mark Zentgraf, Jemal Kassa (Marcel Trägler, Sven Kemmerzell, Nils Witte, Boas Kümmel, Yunus-Emre Kocak).

Tore: 0:1 Jemal Kassa (9.), 0:2 Jemal Kassa (17.), 0:3 Petr Paliatka jr (18.), 0:4 Maximilian Fröhlich (37.), 0:5 Jemal Kassa (39.), 0:6 Petr Paliatka jr (40.), 0:7 Petr Paliatka jr (51.), 0:8 Boas Kümmel (56.), 0:9 Yunus-Emre Kocak (64.), 0:10 Marcel Trägler (66., Foulelfmeter), 0:11 Marcel Trägler (85.)

Zuschauer: 180